Wegger wie weg Teil 2

Auch hier zwischen Faja Grande und Punto de Faja gab es am 3.12.2010 Erdrutsche nach 3 Tage unterbrochenem Regen.

Heute stand die Erkundung des Gebiets zwischen der oberen Strasse nach Faja Grande und dem Steilabbruch auf dem Programm. Und auch im Hafen – heute „Beach“ genannt war ich.

Beim waschen in einem der Flüsse, die hier unten stets von Wasserfällen gespeist werden, habe ich eine Socke nach dem waschen zum trocknen auf einen Stein gelegt und der Wind bläst sie in den Fluss und damit ist sie wegger wie weg – nicht mehr auffindbar.

Auch in Faja Grande gibt es wie angeblich auch in Fajazinha Internet. Zwar nur 2 mal die Woche -Montags und Donnerstags von 20 – 22 Uhr- aber immerhin!

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3 Tage ohne Bilder

1.1.2011

Mittlerweile hat sich das Wetter so eingerichtet, das es nur Nachts regnet – das dafür dann aber recht kräftig. Gestern so kräftig, das sich das Waschen in den durch die Fluten „verschwundenen“ Pools des Flusses aufgrund brauner Brühe nicht mehr so anbietet.

Heute müssten wir Neujahr schreiben, so genau weiss ich das nicht, denn es war die erste Silvesternacht ohne einen einzigen Böller. Hab auch nix dergleichen in den wenigen Läden der Orte gesehen..

Heute haben wir den oberen Teil der Wanderung nach Faja Grande gemacht und nochmal hoch auf den Morro Alto, weil gestern Abend alles in Wolken gewesen war und am Tage dann die Wolken aufgerissen sind.

Nach 3 Nächten am Ribeira Grande wechsel ich den Schlafplatz nach etwas unterhalb am Ribeira Grande. Das hätte ich mir eigentlich sparen können, aber wer hätte schon gedacht, das ich auch heute wieder so lange zu Fuss unterwegs bin.

Rückblick nach Minneapolis: Der Besuch der Solvation Army – dort Nutrition Line genannt – wurde mir eines Abends zum Verhängnis, da ich beim ausziehen meiner Regenklamotten meinen Fahrradcomputer auf einen Tisch neben der Warteschlage legte und dort natürlich vergas.

Als Ersatz kaufte ich mir einen Fahrradcomputer der Firma BELL bei TARGET. Zunächst erwarb ich – da es auf der Packung nicht angegeben war – einen drathlosen, den ich dann gleich wieder in einen günstigeren mit Drath umtauschte, denn Kabellose funktionieren aus technischen Gründen (längerer Übertragungsweg, da Montage nur hinten möglich und so ein Trike ist aus baulichen Gründen nun mal länger als ein Upright) am Trike nicht. Dieser kabelgebundene Computer ist allerdings ein reines Zufallsprodukt. Wenn ich ihm Glauben schenken darf hätte ich jetzt auf den Azoren erst 18,912 km INSGESAMT zurückgelegt. Das ist natürlich vollkommener Quark – an den meisten Tagen funktioniert das Gerät nicht, bzw WENN es dann mal funktioniert nur wenige Meter.

Gestern war das mal anders: Das Gerät funktionierte DIE GESAMTE 2,47 km lange Strecke. Ich erreichte beim runter fahren eine Maximalgeschwindigkeit von 35,8 Stunden-km, mit einem Durchschnitt von 6,9 in 21 Minuten und 37 Sekunden Fahrtzeit. TOLL!

2.1.2011

8 uhr 25: es scheint ausgeregnet zu haben – der Schlafsack ist bereits eingepackt.

Der Wetterbericht sprach zwar von Schauern in rascher Folge bis zum Mittag, aber der letzte Schauer duchte bereits um etwa 8 uhr nieder.

Es ist Sonntag und es steht die Erkundung der wundersamen Wege in der Region Caldeira Rasa, Alto do Mosteiro und dem Pico da Macela sowie der Ladeira da Picada im Vordergrund.

Seit etwa 14 oder 15 Uhr ist wohl eine riesige Katastrophe geschehen, denn im Radio wird nur noch gebrabbelt. Es muss irgendwie um BÄLLE gehen, denen wenige Menschen hinter her rennen und die ganze Nation ist gebannt. Bis ich schlafen gehe wird sich dies nicht ändern – bis mindestens 22 Uhr brabbel brabbel brabbel. Und ich habe gehört, das sich diese Katastrophe
jedes Wochenende wiederholt und es droht sogar eine solche Reportage für den Montag – äh – Freitag (der Segunda Feira ist der Freitag und nicht der Montag..)

Unterwegs waren wir heute 1 Sunde 7 minuten 22 Sekunden. Neben den Fuss-km sind das 6,844 km, Max 36,9, / 6,1 Durchschnitt

3.1.2011

MEGAPRASSEL und WEGGER wie weg

Am frühen Morgen bricht beim Frühstück die Zeltstange. Wie fast immer am Verbindungsglied.

Am Morgen Erkundung der Wege, Hohlwege und Erdhöhlen im Gebiet Rocha Bordoes.

Zurück am Rad kann ich schon wieder den Hinterreifen wechseln.

Als ich fertig bin und los fahre kommen ne Minute später richtig fette Klatscher runter.
Naja bis man abgespritzt hat ist das natürlich geil, später ist man natürlich recht nass und irgendwo findet meine Regengeilheit dann auch seine Grenzen.

Ich trage ein hautenges t-Shirt aus 95 % Baumwolle und 5 % Spanndex. Dieses ist beim MEGAPRASSEL recht nass geworden. In einer Regenpause habe ich meine Klamotten einmal ausgewrungen und am Abend ist das Mischgewebe-Shirt wieder rappel trocken, während der Kaputzenpulli noch feucht ist.

Am Abend Erkundung von kleineren Wegen im Gebiet der Ladeira da Picada. Das ist das Gebiet das nach der Querung des Ribeira Grande – dessen Wasserfall ich natürlich auch erkundet habe heute – an der Strasse nach Faja Grande an der rechten Seite liegt. An dieser Strasse campiere ich auch die nächste Woche.

Damit das Besteck nicht nasser wie nass wird leg ich es auf meine Tasche und vergesse es mit in’s Zelt zu nehmen. Das bedeutet dann das ich dann Nachts als ich Essen mag wieder raus muss, denn auch der Käse ist drausen. Das messer ist irgenwie runter gefallen und WEGGER wie WEG. es findet sich dann, nachdem ich wieder in’s Zelt gekrabbelt bin um eine hellere Lampe zu holen ZWISCHEN DEN SPEICHEN!

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Auf Flores (Azoren – gehören zu Portugal)

Wenn Ihr auf imag0218-2 “ klickt sollte sich ein Video downloaden und automatisch im Windows Mediaplayer wiedergeben!

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Ich bin in diese Bilder, diese Farben wieder total VERLIEBT!

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