Fajanzinha

8.1.2011 samstag

Am morgen pisst es als ich pissen gehe und dann ist es mir zu nass um wieder zurück in´s Zelt zu gehen.  Also gleich zu Fuss die Gegend um Fajazinha erkunden. Ich treffe unterwegs Maria, die ich an Weihnachten auf RTP gehört hatte, wie sie beschrieb, wie man in Deutschland Weihnachten feiert. Das kam zu stande, da sie die Kinderbetreuung übernommen hatte, als es den Erdrutsch am 3.12.2010 gab. Sie wohnt in Fajazinha seit 3 Jahren mit ihrem Mann zusammen. Von Beruf war Sie Kindergärtnerinn, den sie nach einem Burn-Out aufgegeben hatte. Da sind die Azoren ja genau das richtige – das wäre auch etwas für Yars – wenn man keinen Stress haben möchte geht Mensch nach Corvo oder Flores.

Sie erzählt mir, das zuerst das Wasser kam. Die Bürgermeisterinn informierte die Regierung. Die Regierung schickte einen Vertreter. Der Vertreter betrachtete sich das ganze von oben aus seinem Auto heraus. Dann stieg er aus. Telefonierte. Währenddessen gab es ein poltern und sein AUto ging mit der Schlammlawine zu Tale. Mehrere Garagen und Karren sind zu Schaden gekommen und von 2 Häusern weiss Mensch nicht ob man sie wieder trocken kriegt.

Immer wenn ein Laster ne neue Ladung Schlamassel aukippt kommt das ganze in Bewegung..

Es soll in Fjazinha sogar schnelleres Internet geben wie in Faja Grande, aber es gibt nur Wireless Lan und keinen PC womit man es nutzen könnte. Maria bietet mir an das auch MAL bei Ihr in’s Internet könnte. am abend ist es dazu aber zu spät..

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